Marokko: Das Salz auf der Haut
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Vom Barbierstuhl direkt in den Wind. Die Fahrt in Richtung Meer führte uns durch Mischgebiete, vorbei an uralten Oliven und Arganbäumen vorbei an herabhängende Ziegen knorriger Arganbäume, gefolgt vom Safran und schließlich die Erlösung, das Meer und die Ankunft am bekannten Surfertreff in Taghazout. Mit jedem Kilometer wurde die Luft feuchter, bis Taghazout uns mit seiner salzigen Brise empfing. Ein untypischer Abend am Meer war die Belohnung für die Strapazen, das Meer hatte uns sofort verschluckt und die Gelassenheit der Küste unseren Puls beruhigt. Doch der Rückweg sollte kein reines Rollen sein. Entlang der Küste, vorbei an Fischerhütten und den süßen Bananenständen von Tamri, suchten wir das unbefestigte Gelände bei Essaouira. Offroad, staubig und vollkommen frei, bis sich der Kreis schloss und uns die roten Tore von Marrakech wieder empfingen.
Taghazout & Imsouane (21. – 23. April)
• Klimazone: Maritimes Küstenklima
• Höhenlage: 0 m übern Meeresspiegel
• Gefahrene Distanz: ca. 550 Kilometer
• Reine Fahrtzeit: ca. 8 Stunden
• Verkehrslage: Entspanntes Cruisen entlang der Küstenstraßen, Achtung vor salzigem Sprühnebel und feinem Sand, der über die Straßen weht
• Temperaturen im April: Sehr konstant und sommerhaft von 23–30°C), kühlender angenehmer Wind
• Luftqualität: Hohe Luftfeuchtigkeit, salzig, extrem windig (Alizé-Passatwinde)
• Begegnung: Schwarzer Dickschwanzskorpion (Androctonus mauritanicus) in Imsouane
Das Fazit: Marokko hat mich als Fotograf gefordert und als Mensch beschenkt. Es war eine Reise der Kontraste, festgehalten mit wenig Equipment, aber viel Herzblut.
Jetzt wirds noch technisch…
Es braucht nicht immer die Menge an Equipment, eine gut überlegte Auswahl, um Platz im Handgepäck zu sparen. Besonders die Arbeit mit dem 35mm-Objektiv in der Verbindung mit lichtdurchfluteten Umgebungen ist ausreichend, der integrierte Bildstabilisator gefiel mir sehr. Perfekt die malerischen Lebensbereiche einzufangen.
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