Marokko: Wüstenstaub & Rosenduft
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Die Fahrt durch das Rosental, gefolgt von der wundersamen Begegnung mit dem Jungen im Rosental und der Damaskus-Rose. Entlang den staubigen Straßen nach Ait-Benhaddou und der sensorische Genuss. Die Wüste ist ehrlich und saß uns tagelang in den Knochen. Sie zeigt dir die Baustellen des Lebens und die Einsamkeit langer Straßen. Doch dann, fast wie eine Fata Morgana, öffnet sich das Rosental. Begleitet von einem einheimischen Jungen fanden wir sie, die berühmte Damaskus-Rose. Ein fragiles Wunder inmitten der harten Landschaft. Nach einem kurzen, kulinarischen Stopp im Nachbarort, bei dem wohl bestgebratenen Hendl des Landes erreichten wir abends schließlich Ait-Benhaddou. Wenn das Abendlicht die berühmte Filmkulisse flutet, versteht man, warum hier Geschichten für die Ewigkeit geschrieben werden.
Nach Tagen in Staub und Lehm sehnte sich jeder Sinn nach einer Veränderung. Es war Zeit für einen Schnitt, im wahrsten Sinne des Wortes. Frisch beim Barbier rasiert, richteten wir unseren Kompass nach Westen, dorthin, wo die Luft langsam salzig wird...
Lies weiter im nächsten Teil: Das Salz auf der Haut
Quarzazate & Umgebung (18. – 20. April)
• Klimazone: Aride Halbwüste
• Höhenlage: ca. 1.150m
• Gefahrene Distanz: ca. 350 Kilometer
• Reine Fahrtzeit: ca. 6 Stunden
• Verkehrslage: Lange, gerade Straßenführungen, flimmernder Asphalt, Gefahr von Sandverwehungen
• Temperaturen im April: Sehr heiß mit extrem intensiver Sonne bis zu 35 °C, nachts kühlt es merklich ab
• Luftqualität: Extrem trocken, oft feiner Wüstenstaub in der Luft, schwieriges Licht zur Mittagszeit
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