Marokko: Das Erbe aus Lehm

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Der Hohe Atlas gleicht einer nordwestlichen Zeitreise. Mit jedem Höhenmeter weicht der Lärm der Stadt einer imposanten Weite. In Ouarzazate angekommen, scheint die Zeit vollends stillzustehen. Wir übernachteten in einer klassischen Kasbah-Architektur, die aus der Erde selbst gewachsen ist. Das weiche Licht im Innenhof und der Besuch im lokalen Ton-Laden zeigten mir: Hier ist Handwerk kein Hobby, sondern Existenz. Die Lehmbauten gaben uns ein Dach über den Kopf, dennoch findet das wahre Leben dieser Region draußen statt. Den emotionalen Abschluss bildete die Begegnung am Abreisetag: Eine Bäuerin, die mit ihrem Esel still am Wasser standen. Ein Bild wie ein Gemälde, bevor wir uns tiefer in die raue Wüste wagten. 

Wir ließen die Kulissen der Lehmfestungen hinter uns. Vor uns lag die Hitze, der Staub der Baustellen und ein unerwartetes Wunder, bevor die raue Wirklichkeit der Wüste über uns hereinbrach, inmitten der kargen Felsen...


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Hoher Atlas (17. – 18. April)

• Klimazone: Alpines Hochgebirge

• Höhenlage: Bis zu 2.260 m (Tizi n’Tichka-Pass)

• Gefahrene Distanz: ca. 360 Kilometer

• Reine Fahrtzeit: ca. 4 Stunden

• Verkehrslage: Extreme Serpentinen, steile Auf- und Abstiege, sehr niedrige Durchschnittsgeschwindigkeit, oft nur 30–40 km/h.

• Temperaturen im April: Kühl bis kalt, ca. 5 °C am frühen Morgen, tagsüber ca. 12 – 15 °C

• Luftqualität: Sehr klar, dünn, frisch und komplett abgasfrei


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