Marokko: Der Puls der Medina

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Der erste Atemzug in der Medina schmeckt nach Kreuzkümmel und gegerbtem Leder. Marrakech ist ein Ort der absoluten Reizüberflutung. Zwischen dem ohrenbetäubenden Lärm der Moped-Motoren und dem rhythmischen Hämmern der Kupferschmiede suchte ich nach der Stille im Chaos. Ein Eselkarren bricht durch die dichte Menschenmenge, während der Ruf des Muezzins über den Dächern hallt. Der erste Reflex ist oft, alles festhalten zu wollen. Doch ich lernte schnell, um das wahre Marrakech zu sehen, muss man die Stille im Chaos finden. Mit meinem 35mm-Objektiv und dem spärlichen Licht der engen Gassen suchte ich nach den leisen Momenten, den ehrfürchtigen Blicken vor der Moschee und der konzentrierten Arbeit der Handwerker. Hier, zwischen Licht und tiefem Schatten, begann meine Reise, die das wahre Herz der roten Stadt offenbart.

Doch so sehr das Herz der Medina auch schlägt, irgendwann ruft die Weite. Ein letzter Bacha Coffee in der Früh, ein letzter Blick auf die abgestellten Neos-Mopeds, und dann ließen wir den urbanen Dschungel hinter uns…


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Marrakech (14. – 16. April)

• Klimazone: Mediterranes Binnenland

• Höhenlage: ca. 460m

• Route: Souks von Marrakech

• Gefahrene Distanz: ca. 100 Kilometer

• Reine Fahrtzeit: ca. 5 Stunden

• Verkehrslage: Dichter Stadtverkehr, Stop-and-Go, Orientierung teils chaotisch.

• Temperaturen im April: Tagsüber heiß ca. 28 – 32 °C, abends mild ca. 15 °C

• Luftqualität: Trocken, oft staubig; in der Medina hohe Abgasbelastung


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